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Das Linos Saxophon Quartett leitet seinen Namen von dem sagenumwobenen altgriechischen Dichter und Sänger Linos ab. Einer Legende nach gilt er als “Erfinder” des Liedes und des Rhythmus, nachdem er von Apollon die dreisaitige Leier erhalten hatte. Eine andere mythologische Darstellung sieht ihn als Sohn des Apollon und der Muse Kalliope, der eine Auseinandersetzung mit seinem Schüler Herakles nicht überlebte: “Die einzige Freiheit, die es gibt, ist die Freiheit der Kunst”, soll er gesagt haben. Herakles war anderer Ansicht, und wie zum Beweis, dass das Schöngeistige einfachster Gewalt nicht trotzen kann, erschlug er ihn mit der Leier.

Die musikalische Karriere des Linos Saxophon Quartetts begann 1985 unter dem Namen Krefelder Saxophon Quartett. Dem enthusiastischen Engagement seines Mentors Laszlo Dömötör ist es zu verdanken, dass die jungen Musiker sowohl im Ensemble als auch als Solisten erste Preise bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben erhielten.

In den folgenden Jahren studierten die Mitglieder an den Musikhochschulen Düsseldorf, Hannover und Bordeaux. Es folgte eine rege Konzerttätigkeit im Inland, die dem Ensemble nicht nur beim Publikum, sondern auch in der Kritik einen ausgezeichneten Ruf einbrachte. Internationale Konzertreisen von Russland bis Nordamerika sowie verschiedene Radioübertragungen und Fernsehproduktionen runden das Profil ab.

Seit mehr als 20 Jahren unverändert in der Besetzung, konnte das Quartett seine Technik perfektionieren und im musikalischen Zusammenspiel ein differenziertes Klangbild entwickeln, das in der deutschen Ensemblelandschaft seinesgleichen sucht.